Fragen zu Beerdigungen

Wenn Sie diese Seite aufrufen, haben Sie vielleicht gerade einen lieben Menschen verloren und müssen sich um seine Beisetzung kümmern.

In diesem Fall: herzliches Beileid!

 

Vielleicht wollen Sie sich auch einfach über Beerdigungen in Waibstadt und Daisbach informieren. Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Ab wann darf ich die Pfarrerin rufen? - Seelsorgliche Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen

Ihre Pfarrerin ist für Sie da, wenn Sie sie brauchen! Kirchliche Begleitung beginnt nicht erst mit der Beerdigung, sondern kann auch dann schon hilfreich sein, wenn es ans Sterben geht. Darum bieten wir seelsorgliche Begleitung für Sterbende und ihre Angehörige, durch Besuche und Gespräche, kleinere Gottesdienste und praktische Hilfen.

 

Was tun wir, wenn es an das Sterben geht? - Aussegnung und Abschied

Nachdem ein Mensch gestorben ist geht es darum, ihn würdig zu verabschieden: Er wird zu Hause oder im Krankenhaus hergerichtet und danach in der Regel in die städtische Leichenhalle gebracht. Ihre Toten können aber auch noch bis zu 36 Stunden nach ihrem Sterben zu Hause bleiben.

 

Bevor die/der Verstorbene vom Bestatter abgeholt wird, können Sie die Pfarrerin zu einer sogenannten „Aussegnung“ rufen: Eine kurze, gottesdienstliche Feier bei der dem/der Toten im familiären, oft heimatlichen Rahmen ein letzter Segen mit auf den Weg gegeben wird. Aussegnungen können auch im Krankenhaus statt finden. Wenden Sie sich dann bitte an das Pfarramt in Ihrem Heimatort, oder an die Klinikseelsorge vor Ort.

 

Wie soll die Beerdigung sein? - Gottesdienst zur Beisetzung von Sarg, oder Urne

Aus evangelischer Sicht ist es gleich, ob Sie eine Bestattung im Sarg (Erdbestattung) oder eine Beisetzung in der Urne (Feuerbestattung) wählen. Für unsere Auferstehung von den Toten ist das nicht ausschlaggebend. Wenn wir gestorben sind, spielt es keine Rolle auf welche Weise unser Körper auf der Erde verbleibt. Wichtig ist nur, dass würdig und achtsam mit ihm umgegangen wird.

 

Dazu gehört auch, dass der Körper nicht irgendwo einfach abgelegt wird, sondern dass der Name der/des Verstorbenen am Begräbnisort weiter an sie oder ihn erinnert. Anonyme Bestattungen sind mit gutem Recht selten. Sie werden oft gewählt, um den Angehörigen die aufwendige Grabpflege zu ersparen. Da kann ein kleineres Urnengrab eine Alternative sein, ebenso wie die Beisetzung auf einem sogenannten „Wiesengrab“. Bei Fragen zu den verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten in Waibstadt mit Daisbach setzen Sie sich bitte mit der Stadt Waibstadt in Verbindung.

 

Grundsätzlich unterscheiden sich Beisetzungen mit Sarg oder Urne nicht. Bei einer Urnenbeisetzung kann aber nach Wunsch schon vor der Verbrennung des Leichnams eine Trauerfeier auf dem Friedhof stattfinden. Nach der Verbrennung folgt dann nur noch eine kurze Beisetzungsfeier direkt am Grab.

 

Wann? - Den richtigen Termin für die Beerdigung finden

Grundsätzlich kann eine Beerdigung an jedem Wochentag und zu (fast) jeder Zeit stattfinden.

Da aber immer auch Angestellte der Stadt dabei sein müssen, sind Wochenenden und Feiertage nicht möglich.

Auf den Friedhöfen gibt es feste Beisetzungszeiten, die nach Sommer- und Winterhalbjahr variieren. Im Sommer sind diese in der Regel um 17:00 Uhr, im Winter um 14:00 Uhr.

Von den eben genannten Einschränkungen können in begründeten Fällen auch Ausnahmen gemacht werden. Darum setzten Sie sich bitte vor der Festlegung eines Beerdigungstermines zunächst mit der Stadt Waibstadt und dem Pfarramt in Verbindung um eine verbindliche Absprache zu treffen. Ihr Bestatter kann Sie dabei unterstützen.

 

Wie läuft eine evangelische Beerdigung ab?

Die Trauerfeier findet in der Regel in der Trauerhalle des Friedhofes statt. Hier werden Gebete gesprochen und Trostworte gehört. Auch wird noch einmal an den Verstorbenen/ die Verstorbene erinnert und seinem/ihrem Leben nachgegangen.

 

Es folgt ein Abschiedsteil der in der Stille begangen wird, bevor der Sarg oder die Urne zum Grab gebracht wird, wo sie nach einem kurzen Gebet beigesetzt und ausgesegnet wird. Gemeinsam sprechen die Anwesenden das Vaterunser und empfangen den Schlußsegen. Dann ist Zeit für den individuellen Abschied am offenen Grab.

 

Können wir etwas tun, um die Beerdigung unserer Angehörigen mit vorzubereiten?

Alles Wichtige wird Ihr Bestatter mit Ihnen klären, an den Sie sich nach dem Versterben Ihres Angehörigen/Ihrer Angehörigen wenden sollten.

In jedem Fall geht der kirchlichen Beerdigung das persönliche Gespräch mit der Pfarrerin voraus. Es kann der erste Schritt sein, oder der zweite, nachdem Sie mit dem Bestatter alles Weitere abgesprochen haben.

Im Bestattungsgespräch werden Inhalte der Ansprache und der Beerdigung besprochen. Es dient einerseits der Vorbereitung der Beerdigung, will andererseits aber auch den Angehörigen helfen zu trauern, Manches zu klären und an Vieles zu erinnern.

 

Und was dann? - Begleitung im Trauerprozess

Ebenso wie vor dem Sterben gilt für die Angehörigen nach dem Sterben, dass sie gerne und ohne Vorbehalte weiterhin kirchliche Unterstützung in Anspruch nehmen können.

Auf Nachfrage kann die Pfarrerin Sie besuchen und Sie in Ihrer Trauer begleiten, mit Ihnen noch einmal auf den Friedhof gehen, Ihnen einfach zuhören, oder mit Ihnen über Ihre Fragen und Ängste bezüglich des eigenen Sterbens sprechen.

 

Jetzt doch... - Beerdigungen von aus der Kirche Ausgetretenen

Sollte die Verstorbene/der Verstorbene aus der Kirche ausgetreten sein, bitten wir Sie ihre, oder seine, in diesem Rahmen geäußerte Entscheidung auch nicht kirchlich bestattet zu werden mitzutragen und zu akzeptieren.

Ihr Bestatter kann Ihnen in diesem Fall die Kontaktdaten freier, nichtkirchlicher Bestattungsredner vermitteln.

Für Angehörige ist die Pfarrerin gerne im persönlichen Gespräch da!

Wir sind für Sie da!

Evangelisches Pfarramt

Waibstadt-Daisbach

 

Öffnungszeiten:

Montag         

14.00 - 18.30 Uhr

Donnerstag    

8.00 - 12.30 Uhr

 

Evangelisches Pfarramt

Kirchstraße 4

74915 Waibstadt/Daisbach

 

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Fax.: 07261/973195

 

pfarramtwaidai@

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Pfarrerin Dorothee Meißner
Sekretärin Elke Himmelhan